How to become vegan – alltagserprobte Tipps der PLÄIN Gründer

Warum vegan werden? Die Frage nach dem Warum ist unter uns Menschen ganz natürlich. Oftmals wehren wir uns anfänglich, wenn wir mit etwas konfrontiert werden, was uns neu ist. So kennen wir zu gut die Vorurteile, wenn es um das Thema ‘vegan’ geht. Um die Gier nach Zahlen und Fakten zu stillen, hier was für’s Köpfchen: In Deutschland ernähren sich laut einer Skopos Umfrage rund 1,3 Millionen Menschen rein pflanzlich (Stand Mai 2020). Tendenz steigend. Die Gründe für eine veränderte persönliche Ernährungs- und Lebensweise sind verschieden. Der eine stellt sich quer gegen die Massentierhaltung, die andere bevorzugt einfach die pflanzliche Küche. Ob man 24/7 vegan lebt oder nur einmal pro Woche – das Thema begleitet uns persönlich schon eine ganze Weile und gewinnt auch in unserer Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Wir von PLÄIN leben zu zwei Drittel (Julia und Mischa) selbst vegan und wollen euch in diesem Beitrag alltagserprobte Tipps geben, die euch den plant-based Lebensstil ein Stückchen näherbringen.

Dein Weg, dein Tempo

Manchen gelingt es, von dem einen auf den anderen Tag ihre Gewohnheiten zu ändern. Andere brauchen dafür etwas länger. Jeder ist anders gestrickt – wir raten daher, sich nicht von äußeren Umständen beeinflussen zu lassen und seine persönliche Geschwindigkeit in punkto vegan zu entdecken. Denn eine Ernährungsumstellung funktioniert (in der Regel) im Kopf leichter als in der Praxis – vor allem wenn wir bedenken, dass ein Großteil unserer Gesellschaft mit Sonntagsbraten und Gute-Nacht-Kakao groß geworden ist. Es ist ein guter Anfang, einzelne Produkte oder Mahlzeiten durch rein pflanzliche zu ersetzen: zum Beispiel PLÄIN, statt herkömmlicher Kuhmilch in das morgendliche Müsli zu geben. Feinen Humus als neuen Brotaufstrich und zum Braten Kokosfett anstelle von Butter auszuprobieren. Es lohnt sich auch mal einen Blick in die Nische der Ersatzprodukte zu werfen: Da gibt’s Frischkäse-Alternativen aus Cashew und Erzeugnisse wie Beyond-Meat oder Seitan, die dem gewohnt fleischigen Geschmack mittlerweile ganz schön nahe kommen. Wem das gefällt, der kann sich steigern und sich tageweise vegan ernähren oder eine komplette vegane Woche starten. Wo und wie auch immer ihr beginnt, ist im Endeffekt euch überlassen: der Weg ist das Ziel.

Bleibt neugierig!

Wusstet ihr, dass wir jederzeit (der Globalisierung sei Dank) aus rund 300 verschiedenen Obst- und Gemüsesorten wählen können? Da sag noch einer, vegan leben sei langweilig! Natürlich bevorzugen wir trotzdem regionales Obst- und Gemüse. Inspirationen holen wir uns gerne aus Kochbüchern, die sind besonders für Neulinge spannend, weil sie einen Überblick über die Vielfalt der pflanzlichen Küche schaffen. Wer Zeit und Lust hat, kann auf Märkten oder in den Supermärkten sich durchs Sortiment stöbern – in der heutigen Zeit ist das Angebot an veganen Produkten so groß wie noch nie. Rührei aus Tofu und Pulled „Pork“ aus Jackfruit. Als Mischa 2014 auf die vegane Schiene wechselte, gab’s diese Auswahl am Markt noch nicht. Aber mal abgesehen von den ganzen fancy Erneuerungen: Viele alltägliche Lebensmittel sind von Grund auf vegan. Getreide, Kartoffel, Nüsse und die “kleine” Auswahl an Obst und Gemüse – die Möglichkeiten sind unendlich. Was es braucht ist Mut und Bereitschaft, diese auszuprobieren. Wenn Menschen meinen, vegan zu leben bedeutet vorwiegend ‘Nein’ zu allem zu sagen, können wir nur die Stirn runzeln, denn wir sagen vielmehr ‘Ja’ – nur eben zu anderen Lebensmitteln.

Trust the process

Bei Familienfeiern oder einem Abendessen mit Freunden – wer in seinem Umkreis keine veganen Gesellen hat und sich zum Nachtisch an dem hausgemachten non-vegan Schokomousse bedient… Mei, die Sonne scheint morgen trotzdem! Mustertierchen wie wir es sind, kann es schwer fallen von alteingesessenen Gewohnheiten loszulassen. Wichtig ist in unseren Augen, sich selbst nicht zu “bestrafen”. Wir ernähren uns nicht pflanzlich, um der weltbeste Veganer zu sein und Wettrennen laufen wir auch keine – wir leben nach bestem Gewissen und wenn der Samen für eine bewusste Lebensweise mal sprießt, “überleben” wir auch easy den ein oder anderen Happen vom Käsestangerl. Ratsam ist es, sich im nächsten Moment daran zu erinnern, warum man sich überhaupt dazu entschieden hat, auf eine vegane Ernährung umzustellen. Und übrigens, mit Avocado, Kakaopulver und Agavendicksaft lässt sich auch wunderbar ein veganes Mousse au Chocolat kreieren – just saying.

Wir sind für dich da

Es ist immer schön, sich mit Menschen auszutauschen, die ähnliche Interessen teilen. Die sozusagen auf derselben veganen Welle schwimmen. Wir können so viel voneinander lernen, uns Tipps geben und uns unterstützen. Das hat uns auch dazu bewegt, diesen Blog zu eröffnen. Wir wollen mit unserer Community aktiv im Gespräch sein. Vegan zu leben ist längst über die Trendschwelle getreten und entpuppt sich als nachhaltige, zugängliche Lebensweise. Vielleicht sogar als DIE nachhaltige Lebensweise. PLÄIN will gemeinsam mit euch dieses Bewusstsein kultivieren. Ein Bewusstsein, in dem wir Menschen friedlich und achtsam im Einklang mit unserer Umwelt leben. Wir wollen euch ein Gefühl vermitteln, mit eurer Entscheidung nicht allein zu sein. Wir ziehen am selben Strang und nutzen PLÄIN als Plattform, uns mit euch zu verbinden. Und das gelingt in unseren Augen am besten über unseren Gaumen. Menschen sind Genießer, und so steckt auch in jeder unserer Flaschen ‚pläiner’, vertretbarer Genuss – für uns alle.

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