Wer kennt sie nicht? Die legendären WG-Partys. Die lustigsten und abgefahrensten Anekdoten gibt es von ihnen zu erzählen. Freundschaften sind entstanden, der Ursprung vieler Liebesbeziehungen. Kurz gesagt die perfekte Mischung aus Bier-Pong und philosophischen Gesprächen. Auch die Gründungsgeschichte von Pläin hat dort ihren Anfang. Wie aus einer Partybegegnung die heutige Milchalternative wurde? Lest selbst!

Hähnchen für 2,50 und keine Milchalternative
Alles fing 2014 in Regensburg an. Ur-Ideengeber Mischa studierte zu dieser Zeit und wohnte direkt über einem Hähnchenstand. Das Hühnchen dort kostetet nur 2,50€ was Mischa so zum Nachdenken brachte, dass er sich ab diesem Zeitpunkt mit veganer Ernährung auseinandersetzte. Voller Motivation radelte er also los, um für die Milch in seinem Kaffee eine vegane Alternative zu finden. Anders als heute war es 2014 quasi ein Ding der Unmöglichkeit. Mischa, der in Russland auf dem Milchviehhof seiner Großeltern aufgewachsen ist, wollte nicht so schnell aufgeben. So machte er sich, neben seinem Studium, daran seine eigene pflanzliche Milch herzustellen.
WG-Partys = ein Ort für Begegnungen
Drei Jahre später im Jahr 2017, nach Beendigung seines Masters zog es Mischa nach Freising, um dort seiner Idee mit der Milchalternative nachzugehen. Seine Freundin lebte zu der Zeit in der größten WG Freisings: einem ehemaligen Hotel mit 17 Mitbewohnern. Ein Ort, der prädestiniert für legendäre WG-Partys ist. Dort lernte Mischa, Julia und Jonathan kennen. Julia machte gerade ihren Bachelor in Lebensmitteltechnologie. Jonathan studierte Biochemie- und Lebensmitteltechnologie im Master und kannte sich mit pflanzlich basiertem Jogurt aus.

Ein Patent fürs Herzensprojekt
Alle drei waren sich sofort einig, dass sie als Trio die Idee weiterführen möchten. Neben ihrem Studium trafen sich die Drei weiterhin, um an ihrem Projekt weiterzuarbeiten. Je größer Pläin wurde, desto mehr Zeit steckten die Gründer in ihr Herzensprojekt. Zu dritt bewarben sie sich im Oktober 2018 für ein Gründerstipendium, gewannen den Zuschuss und konnten so ab Januar 2019 Vollzeit an Pläin weiterarbeiten. In dieser Zeit entwickelten sie ihre Rezeptur, beantragten ein Patent, gründeten ihre Marke und die Firma und fingen an ihre ökologische Milchalternative auf dem Markt zu platzieren.
Pläin goes Münchner Bio-Märkte

Seit März 2020 steht die leckere, lokale Milchalternative nun in den Regalen von VollCorner und den Unverpacktläden. Tendenz: wachsend! Bei so einer schönen Gründungsgeschichte, kann keiner mehr etwas gegen WG-Partys sagen.