Mythos Vegan – wir räumen mit Vorurteilen auf

Vegan – aus manchem Mund klingt es wie ein Schwerverbrechen, begleitet von einem hämischen Blick. Wieder andere verkörpern es als das Heilmittel schlechthin. So unterschiedlich die Einstellung zum Veganismus auch sein mag – so viele Mythen bringt er auch mit sich. Wir haben gleich mal vier der Mythen unter die Lupe genommen.

Veganer leiden an Nährstoffmangel

Der Klassiker unter den Mythen. Die meisten Menschen glauben, dass der Eisenhaushalt nur gedeckt sein kann, wenn sie sich tonnenweise Rindfleisch auf den Teller packen. Ha falsch gedacht! Fleisch liefert nicht so viel Eisen, wie man meinen möchte. Wenn man in Betracht zieht, dass den Tieren das meiste Eisen, dass wir durch den Verzehr von Fleisch aufnehmen können, auch als Nahrungsergänzung dem Futter zu gemischt wird. Wirklich gute Eisenlieferanten sind Hülsenfrüchte – also nichts wie ran an die Linsen!

Geflügel ist der beste Proteinlieferant

Auch so ein Klassiker. Fleisch vor allem Geflügel ist der beste Proteinlieferant. Da fallen einem sofort die Muckibuden-Junkies ein, die sich nur von Hühnchen, trockenem Reis und künstlichen Eiweißshakes ernähren. Sonst können sie ihre schweren Hantelstangen nicht mehr heben. Auch hier eilt das Vorurteil vorweg. Denn Tofu, Erbsen oder Tempeh sind wunderbare, natürliche Proteinlieferanten, die deinen Körper zu Höchstleistung bringen. Ob ihr es glaubt oder nicht, einige behaupten, dass sie durch vegane Ernährung noch stärker und fitter werden – aber psssst hängt es nicht an die große Glocke.

Wer sich pflanzlich ernährt zerstört das Klima

Der für uns schlimmste Mythos, der in der Welt umhergeistert: Eine pflanzliche Ernährung schadet der Umwelt. Dieser Gedanke ist so absurd, dass wir gar nicht wissen wo wir anfangen sollen… Grundsätzlich gilt, Regionalität first. Bei uns wachsen so wundervolle Obst- und Gemüsesorten die sich hervorragend für eine vegane Ernährungsform verwenden lassen. Da muss es kein Chia aus Brasilien sein, wenn in Deutschland der wunderbare Leinsamen heimisch ist. Natürlich nicht zu vergessen wie viel Co2, Wasser und Landfläche eingespart wird, durch den Konsum von Pflanzenmilch. Inklusive der Kühe die nicht in Massentierhaltungen vor sich hinvegetieren müssen.

Vegane Ersatzprodukte sind gesünder

Ein Schnitzel-Ersatzprodukt ist genauso hoch verarbeitet wie ein richtiges Schnitzel. Du tust deinem Körper keinen Gefallen, wenn du das Produkt isst. Hier lieber einen frischen Kohlrabi in Scheiben schneiden, panieren, rausbraten und genießen. Einfach mit Verstand und Leidenschaft Veganer sein, dann ist dieser Mythos so löchrig wie ein (non-veganer) Schweizer Käse!

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